Pädagogisches Konzept

Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit

Alle Kinder, die in der Grundschule Buschhausen angemeldet und aufgenommen werden, sind herzlich willkommen.

Der Schulanfang ist für Kinder und Lehrerinnen und Lehrer immer wieder eine sensible pädagogische Situation. Damit der Schulstart gelingt, versuchen wir frühzeitig mit den Kindern und Eltern Kontakt aufzunehmen, schon vor dem eigentlichen Schulbeginn.
Die Übergangszeit von Kindertagesstätte in die Grundschule ist daher geprägt vom Austausch des Elementarbereichs, der Eltern und der Schule. Durch das Angebot der Schnupperschule erhalten wir erste Eindrücke vom Lernstand der Kinder, sodass wir möglichst frühzeitig erfahren, welche Kompetenzen jedes einzelne Kind in die Schule mitbringt.

Und hier liegt der erste Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit:

Wir versuchen durch unsere Unterrichtsangebote und die vorbereiteten Lernumgebungen die Selbstkompetenzen der Kinder zu entdecken und weiter zu entwickeln.

Die Kinder sollen ihre Fähigkeiten mit in den Unterricht einbringen können und durch das Lernen in der Klassengemeinschaft die eigenen Kompetenzen stärken. Die Unterschiedlichkeit der Kinder wird im Unterricht als Chance für das Lernen genutzt.

Der zweite pädagogische Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Förderung der Sozialkompetenz der Kinder.

Die Kinder sollen lernen, sich in die Gemeinschaft einzuleben, sich an Regeln zu halten, mit anderen respektvoll umzugehen und sich gegenseitig zu helfen, sodass ein demokratisches Verständnis für die Gemeinschaft vorbereitet wird.

Zudem sollen die Kinder ihren eigenen Sozialraum (Schulumfeld, Spielplätze, Verkehrsraum, Geschäfte, Betriebe, Kirchen, Sportangebote, Museen, Kaisergarten usw.) mit seinen Vor- und Nachteilen kennen lernen, mit den vorhandenen Institutionen Kontakt aufnehmen und die Einrichtungen nutzen.

Einsatz der neuen Medien

Computer im Grundschulunterricht ?

Sitzen unsere Kinder am Nachmittag nicht schon lange genug vor dem Fernseher ?
Ist nicht zu befürchten, dass uns die Maschine im zwischenmenschlichen Umgang mehr und mehr sprachlos werden lässt ?
Wie können die Computer sinnvoll eingesetzt werden ?

Trotz vieler Bedenken sieht das Kollegium auch große Vorteile für den Einsatz der neuen Medien im Unterricht:

  • Medienkompetenz der Kinder wird verbessert
  • Individuelle Förderung wird ermöglicht
  • Informationsverarbeitung kann kritisch thematisiert werden
  • Alle Fachbereiche werden angesprochen und abgedeckt
  • Alte und neue Medien können sinnvoll miteinander verbunden werden und ergänzen sich gegenseitig (s. Projekte „Mathepirat“ oder „Antolin“)

 

Damit der PC als selbstverständliches Arbeitsgerät erlebt und genutzt wird, sind inzwischen alle Klassenräume mit 1 – 3 Computern ausgestattet. Ein Klassenraum (in jedem Standort) hat zusätzlich einen Internetanschluss. In beiden Standorten ist inzwischen ein Raum mit 12 Rechnern eingerichtet, sodass hier auch größere Gruppen zeitgleich am PC arbeiten können. Die Schulbücherei am Standort Lindnerstr. ermöglicht ebenfalls Internetrecherchen.

 

Am Ende des 4.Schuljahres sollen alle Kinder in der Lage sein,

  • einen Text in „word“ zu schreiben und zu formatieren
  • eine Datei abzuspeichern (auf einem Stick oder auf der Festplatte)
  • im Internet nach bestimmten Suchbegriffen zu recherchieren

 

Welche Möglichkeiten können die Kinder an der Schule nutzen, um diese Ziele zu erreichen ?

  • Besuch der Computerschule der Stadt Oberhausen (für 6 Wochen begrenzt)
  • Teilnahme am Projekt „Computerführerschein“ (Die Kooperation mit der Hauptschule Lirich musste beendet werden, da die Hauptschule aufgelöst wurde; eventuell neue Kooperation mit der GS Weierheide geplant.)

 

Die mediale Ausstattung der Schule zur Zeit:

Im Standort Friesenstr.: 1 PC-Raum mit 12 Rechnern (inkl. Internet),
in jedem Klassenraum 1-2 PC’s (ohne Internet)
Im Standort Lindnerstr.: 1 PC-Raum mit 12 Rechnern (inkl. Internet)
(seit Februar 2013),
in jedem Klassenraum 1-3 PC’s (ohne Internet)

 

 

Unsere Schülerinnen und Schüler trainieren in allen Schuljahren mit dem LRS-Programm GUT 1 ihre Rechtschreibung

Das Känguru der Mathematik

tangram_startSeit dem Schuljahr 2001/2002 können Kinder der 3. und 4.Schuljahre unserer Schule am europaweiten Mathematikwettbewerb „Känguru“ teilnehmen. Die Kinder nehmen freiwillig an diesem Wettbewerb teil, das Startgeld beträgt für jedes Kind 2 Euro.

Woher kommt der Wettbewerb?

Die Idee für diesen Multiple-Choice-Mathe-Wettbewerb kommt aus Australien (1978) und wurde von zwei französischen Mathematiklehrern nach Frankreich geholt. Zu Ehren der australischen Erfinder wurde er „Kangourou des Mathematiques“ (Känguru der Mathematik) genannt. Immer mehr europäische Länder wurden für eine Teilnahme gewonnen, und so wurd

 

e 1994 der internationale Verein „Kangourou sans frontieres“ (Känguru ohne Grenzen) mit Sitz in Paris gegründet. Für Deutschland ist ein Berliner Känguru-Verein zuständig. Die Aufgaben sind in allen teilnehmenden Ländern im Wesentlichen gleich und werden überall am selben Tag bearbeitet. Der internationale Känguru-Tag ist jedes Jahr der 3. Donnerstag im März.
Der Wettbewerb „boomt“, wahrscheinlich weil so viele Schüler daran richtig Spaß haben. In Deutschland nahmen 1995 rund 200 Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb teil, im vergangenen Jahr waren es bereits ca. 800.000 !!!

Welches Ziel hat der Wettbewerb?

Der Wettbewerb ist ein multiple-choice-Wettbewerb mit vielfältigen Aufgaben zum Knobeln, zum Grübeln, zum Rechnen und zum Schätzen, der vor allem Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken soll.
Ein Wettstreit, bei dem es nur Gewinner gibt, denn alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde mit den erreichten Punktzahlen und einen Erinnerungspreis – für die Besten gibt es Bücher, Spiele, Puzzles, T-Shirts und Reisen in ein internationales Mathe-Camp.

Die Aufgaben sind sehr anregend, heiter, ein wenig unerwartet. Die bei Schülerinnen und Schülern häufig vorhandene Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen, Trockenen der Mathematik soll etwas aufgebrochen oder mindestens angekratzt werden – und, wie die Resonanz aus den Schulen zeigt, gelingt dies sehr gut.

Die 21 Aufgaben (jeweils 5 Lösungen zur Auswahl; nur eine richtige Antwort zum Ankreuzen) sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden; hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen sind und die sich sehr gut eignen, mathematische Arbeitsweisen – unterhaltsam – zu trainieren. Es ist für die Teilnehmer ausgesprochen attraktiv, eine gefundene / erahnte Lösung nicht schriftlich exakt begründen zu müssen. Bei einer erstmaligen Beteiligung am Wettbewerb ist es sinnvoll, sich mit der Art der Aufgaben vertraut zu machen. Dies geschieht am besten über Aufgaben der Vorjahre, die im Internet zum Ausdrucken (www.mathe-kaenguru.de) oder Mr.Peaceful’s Mathe-Seite (www.new-ways.ci-it.de) oder als Online-Quiz (http://www.schuelerlexikon.de) zur Verfügung stehen.

Startgeld, Auswertung, Urkunden und Preise

Der Wettbewerb finanziert sich selbst; die gesamten Kosten für Vorbereitung, Organisation/Auswertung und Preise werden durch ein von jedem Teilnehmer zu entrichtendes Startgeld von 2,00 Euro getragen. Nach der elektronischen Auswertung erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde und eine ausführliche Aufgaben-Lösungen-Broschüre und vielleicht auch einen Preis. An jeder Schule erhält der Teilnehmer mit dem weitesten Kängurusprung (= die meisten Aufgaben in Folge richtig gelöst) ein T-Shirt. Außerdem gibt es besondere Preise für Teilnehmer, die sehr viele Punkte erzielt haben. Der Versand der Urkunden, Lösungsbroschüren und Preise an die Schulen erfolgt im Mai.